RTo6

In der Saison 2011/12 stehen wir vor der großen Herausforderung den ersten Elektrorennwagen in der Geschichte des Racetech Racing Teams zu entwickeln. Um dieses hochgesteckte Ziel zu erreichen, haben wir uns für den RTo6 drei konstruktive Leitlinien gesetzt:
• Zuverlässigkeit und Sicherheit
• Ressourcen schonende Konstruktion
• Beanspruchungsgerechte Werkstoffauswahl
Dem Profil unserer Universität folgend, leiten sich aus diesen Grundsätzen viele anspruchsvolle und zugleich Umwelt freundliche Lösungen ab. Der Philosophie unserer Vorgänger, so viel wie möglich selbst zu fertigen, bleiben wir in jedem Fall treu.
Technisch befindet sich die größte Veränderung im Antriebskonzept des neuen Rennwagens. Zwei Elektromotoren, deren Leistung von selbstentwickelten Getrieben übersetzt wird, treiben die Hinterräder mechanisch voneinander getrennt an. Die nötige Energie ziehen die Motoren aus einem Lithium-Polymer Akkumulator. Um die Antriebskräfte optimal auf die Straße zu bringen, haben wir uns im Bereich des Fahrwerks für ein Doppelquerlenkersystem mit Pull-Rod Aktivierung des Feder-Dämpfer-Systems entschieden.
An vielen Schnittstellen bringen wir ausgeklügelte Gusskonstruktionen ins Spiel. Zusammengehalten wird das komplexe System von einem Stahlgitterrohrrahmen mit integrierten CFK-Rohren. Außerdem versuchen wir in geeigneten Bauteilen Faserverbundwerkstoffe wie CFK, GFK und NFK (Kohle-, Glas- und Naturfaserkunststoffe) einzubringen.
Die Hülle des jungen Flitzers kürt unsere Außenhaut, die aus dem anspruchsvollen Leichtbauwerkstoff Magnesium geformt wird. Insgesamt erwarten wir ein Gewicht von 280 kg.

